Die Behandlung von Menschen mit Podo im äthiopischen Kriegsjahr 2021

Seit November 2020 wütete im Norden Äthiopiens ein Krieg, der viele Menschenleben sowie private und öffentliche Güter vernichtete. Aus äthiopischer Perspektive war die Berichterstattung der internationalen Medien sehr einseitig. Botschaften riefen ihre Landsleute auf, das Land zu verlassen. Seit Jahresanfang haben die Kampfhandlungen aufgehört. Das Ausmaß der Verwüstung wird sichtbar. Jede/r ist von der hohen Inflation betroffen, was zur Verarmung führt. Menschen sorgen sich um die Zukunft. Sie sind erschüttert, wie das einst friedliche Miteinander der verschiedenen Nationalitäten nun vergiftet ist. Anfang des Jahres wurden viele politischer Häftlinge amnestiert. Viel hängt davon ab, ob es gelingt alle Völker und Religionen gleichberechtigt in die Politik einzubeziehen. Die Podo-Arbeit konnte fortgeführt werden. Einige Gruppentreffen fielen aus, was der Sicherheitslage geschuldet war. Wir sind dankbar, daß wir unsere Engagement für Menschen mit Podo beibehalten konnten für Menschen, die so oft in ihrem Leben vernachlässigt worden sind.

In ihrem Namen (1.758 Frauen & Männer) sagen wir DANKE!